Tag der Kreislaufwirtschaft
Kreistagssaal Landkreis Goslar (Klubgartenstr. 6, 38640 Goslar)
Der 26. Februar steht gleich im doppelten Sinne im Zeichen der Kreislaufwirtschaft: vormittags von 9 Uhr bis 12.30 Uhr lädt das ISSE (Institute for Software and Systems Engineering) und das DIGIT (Center for Digital Technologies) der TU Clausthal zum Jahrestreffen Zukunftslabor Circular Economy ein. Am Nachmittag diskutiert die Zivilgesellschaft von 14 Uhr bis 20 im Jahresworkshop des Projekts „Kreislaufwirtschaft Landkreis Goslar“ die Weiterentwicklung von Ideen, die den Wandel von einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft unterstützen. Beide Veranstaltungen finden im Kreishaus Landkreis Goslar (Klubgartenstraße 6) statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
- 9 Uhr bis 12:30 Uhr: Jahrestreffen Zukunftslabor Circular Economy (TU Clausthal)
- 9 Uhr Begrüßung
- 9.15 Uhr Externer Vortrag
- 9.45 Uhr Pause
- 10 Uhr Highlights aus dem ZL CE
- 11.30 Uhr Pause
- 11.45 Uhr Vortrag Röben UG
- 12.15 Uhr Interner ReCirKon Workshop
- 13.15 Uhr Mittagspause
- 14 Uhr bis 20 Uhr: Jahresworkshop Kreislaufwirtschaft Landkreis Goslar
-
- 14 Uhr: Grußwort Landrat Dr. Saipa
- 14:10 Uhr: Repair und Recycle: Innovationen aus dem Reallabor Digitized Circular Economy für die Anwendung, Prof. Dr. Andreas Rausch
- 14:40 Uhr: Vorstellung der vier Leitprojekte:
- Bildung - Escape Spiel
- Werkzeugverleih
- Bauteilbörse
- Reparaturorte und Reparaturrat
- 15:00 Uhr: Workshop zur Weiterentwicklung bestehender und neuer Projekte
- 16:00 Uhr: Pause
- 16:30 Uhr: Vorstellung der Ergebnisse des Workshops
- 17:00 Uhr: Podiumsdiskussion
- 18:00 Uhr: Pause
- 18:30 Uhr: Kinofilm "Machland"
Detaillierte Infos und Anmeldung »
Unter Leitung von Prof. Andreas Rausch der TU Clausthal erforscht das Zukunftslabor Circular Economy, angesiedelt am DIGIT, seit Sommer 2024 digitale Lösungen für eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. In dem Labor werden zirkulär vernetzte, digitale und KI-gestützte Produkte und Services entwickelt, um Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und der Gesellschaft zu fördern. Diese neuen Lösungen werden am Vormittag vorgestellt. Beim anschließenden Jahrestreffen des Projektes „Kreislaufwirtschaft Landkreis Goslar“ von WiReGo und REWIMET werden Initiativen zum Mitmachen vorgestellt und weiterentwickelt, die vom Repaircafé bis hin zur Weiterbildung reichen.
Der Nachmittag wird um 14:00 Uhr vom Landrat Dr. Alexander Saipa eingeleitet und im Anschluss berichtet Prof. Andreas Rausch von den neuesten Projekten zur digitalen Kreislaufwirtschaft in der Region. Nach Kurzvorstellungen der Mitmachprojekte vom Bildungsformat Escape-Spiel, Werkzeugverleih, Bauteilbörse, Reparaturorte mit Reparaturrat sowie Textilien können die Teilnehmer sich aktiv einbringen. Auch offene Thementische ermöglichen die Diskussion neuer Ideen: In einer Stunde können in interaktiven Workshops Ideen weiterentwickelt und Kontakte geknüpft werden. Nach der Vorstellung der Workshop-Ergebnisse steht das Thema „Du bist, was du kaufst – jeder Einkauf zählt“ im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion. Um 18.30 Uhr wird der Kinofilm „Machland“ gezeigt. Dieser bietet weitere Ideen für eine nachhaltige Lebensweise. Es werden vier zukunftsorientierte Dörfer von jungen Leuten besucht und vier Dimensionen der Nachhaltigkeit anschaulich verdeutlicht. Die Teilnahme an den Veranstaltungen und der Filmvorführung ist kostenfrei. Letztere ist optional für jedermann möglich unabhängig von einer Workshop-Teilnahme.
Das Projekt „Kreislaufwirtschaft Landkreis Goslar“ ist eine Initiative der Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG (WiReGo), des REWIMET e.V. und Netzwerkpartnern wie der TU Clausthal, den KWB, dem Klimaschutzmanagement des Landkreises Goslar, der Energie Ressourcen Agentur Goslar e.V. (ERA), der Zukunftsregion SüdOstniedersachsen und der Allianz für die Region. Ermöglicht wird die Veranstaltung durch eine Förderung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und des BBSR im Rahmen des Forschungsprogramms Region gestalten, bei dem es sich um eine Pilotaktion im Rahmen der Territorialen Agenda 2030 handelt.
